Schmuckperlen aus Edelsteine, Silber, Gold und Zuchtperlen

Als unsere Tinka noch ein Tinkalein war

Letzte Woche hatte eine Kundin mir gesagt, ich soll mal wieder über die Haustiere schreiben! Und das mache ich gerne. Bei diesem trüben Wetter habe ich nicht ganz so viele neue Bilder gemacht, aber glücklicherweise habe ich noch viele Bilder im Archiv!

Dieses Mal möchte ich über Tinka, unseren Schäferhund Mischling schreiben. Alle anderen Welpen waren schwarz, unsere Tinka war die einzige Blondine im Wurf. Ihr Körbchen wurde gleich so gewählt, dass sie es später mal ausfüllt. Tinka hat es sofort bezogen.

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Tinka ist sehr verspielt: Herrchen mal beißen…

happen naar de baas

Langeweile kennt Tinka nicht. Wenn es keinen zum spielen gibt, dann spielt Sie mit sich selber. Ein Eimer kann so viel Spaß machen!

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Leider bekam Tinka im ersten Lebensjahr Probleme mit der Hüfte. Hüftpfannendysplasie, ein häufiges Leiden bei Schäferhunden. Das arme Hundemädchen hatte große Schmerzen. Für uns war das alles neu. Tinka war unser erster Hund und wir waren ziemlich ahnungslos. Also haben wir uns erst mal schlau gemacht und uns im Internet durch Foren und Angebote gewühlt. Klar Schmerzmittel und eine ordentliche Diagnose musste schnell her. Das gab uns Zeit nach Behandlungsmöglichkeiten zu  suche und die Optionen gewissenhaft abzuwägen. Neue Hüften sind eine Option. Klar die sind teuer, aber das war nicht der Hauptgrund der dagegen sprach. Für uns war die Zeit bis zum Behandlungserfolg ein wichtiges Argument. Es dauert sehr lange bis man sich nach einer Hüft-OP erholt. Auch bei Hunden. Das Ganze dann zweimal, weil beide Hüften betroffen sind. Wenn man bedenkt wie viel Zeit ein Jahr für einen jungen Hund in der Entwicklung ist, dann kommt man zum Nachdenken.

Hüftgelenksdysplasie

Dann fand ich die Möglichkeit der Goldakupunktur und wir haben uns dazu entschlossen. Es ist wie eine alternative Schmerzlinderung. Es verbessert den Zustand nicht, aber der Hund hat weniger Schmerzen. Die Behandlung kostete 600 Euro. Das ist auch nicht billig. Ein Jahr Schmerzmedizin kostet etwa 360 Euro pro Jahr. Unsere Tinka war damals nur 2,5 Jahr alt. Somit relativiert sich der Kostenaufwand wieder.

Es war keine schwere Behandlung, nur eine halbe Stunde Narkose und dann konnte sie wieder mit nach Hause. Es ist natürlich sehr wichtig wie und wer solch eine Behandlung macht. Das ist Präzisionsarbeit. Wir sind dafür zum Tierarzt Erhard Schulze in Kamen gegangen. Er ist hier in Europa ein Experte. Seine Erfolgsrate liegt bei 95%.  Nach der Behandlung sah das Röntgenbild so aus:

Hüftgelenksdysplasie Gold-Akupunktur

Man kann die Goldstäbchen ganz deutlich sehen.  Seitdem ist Tinka unser Goldhündchen.

Sie fragen sich sicherlich ob wir Erfolg hatten. Und hier kommt unsere Antwort: Ja und wie! Innerhalb von nur sechs Wochen waren ihre Bewegungen und ihr Laufgang deutlich verbessert. Sie ist auch viele flexibler geworden. Beim Aufstehen zum Beispiel. Die Leute im Park in Tiel waren sehr skeptisch. Die haben aber auch zugeben müssen, dass es sich gelohnt hat. Tinka ist der Beweis. Wer sie vorher gesehen hat,  sieht das einfach.

Tinka ist heute 9 Jahre alt.  Sie hat es jetzt schon fast sechs Jahre mit Goldhüften geschafft. Seit ihrem achten Jahr geben wir noch Schmerzmittel dazu. Das ist nicht schlimm. Tinka ist auf die Lebenserwartung einer großen Hunderasse gesehen schon recht alt.

Wir freuen uns, dass sie immer noch bei uns ist und Spaß im Leben hat! Ihre Hobbies sind: Dreck,

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(Baden macht gar kein Spaß!!)

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im Weg liegen und das Bällchen natürlich!

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Hundeninspektion

Ab und zu kommt da einer meiner Hundefreunde nach oben. Will sich einmischen, in meinem Reich! Tinka soll eigentlich nicht die Treppe hoch gehen, wegen ihrer schlechten Hüfte. Aber mein Reich ist ja so interessant und Tinka ist neugierig! Also, dieses Mal bloggt die Tinka und schreibt wie die Inspektion gelaufen ist.

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Mal gucken was Frauchen hier hat, hier darf ich normalerweise nicht rein.

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Hmm ein bisschen enttäuschende, alte Mappe, neue Mappe nix für mich. Mal weiter schnüffeln.

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Liegt hier dann vielleicht eine mumifizierte Maus? Douwe lässt immer mal eine laufen. (Douwe meint: gar nicht! Ist ja nicht meine Schuld, dass die blöden Mäuse sich verstecken)

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Hmm an dieser Seite auch eine Schweinerei. Ich frage mich ob Frauchen hier auch mal staubsaugt. Das soll ich mal mit Oma besprechen.

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Hier ist es auch langweilig. Keine Essensreste. Douwe scheint kein Vorrat für harte Zeiten zu haben. Wir Hunde buddeln uns ja manchmal einen Knochen ein.  Ich denke, dass ich mit der Inspektion fertig bin.

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Dann bewache ich auch noch das Frauchen. Man man, habe ich heute kräftig gearbeitet!

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